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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden die zur Pfarrei Hll. Vierzehn Nothelfer in Kandel gehören.

Kandel, Erlenbach

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Minfeld, Freckenfeld, Winden

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Schaidt, Vollmersweiler, Hergersweiler, Dierbach

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Steinweiler

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Dienstag, 05. Mai 2020

Neue Gottesdienstordnung

Kirchturm St. Pius, Kandel

Ab Mai 2020 gilt eine neue Gottesdienstordnung in der Pfarrei.

Liebe Gemeinde,
die Zeit der geschlossenen Kirchen ist vorbei. Langsam kehren wir zur Normalität zurück. Wir werden von vielen Fragen in die Zukunft begleitet, doch das Wichtigste, was uns in diesen Tagen bewegt, ist die Freude darüber, dass der Stillstand der aufkeimenden Hoffnung weicht.

Lange vor der Corona-Krise hat sich der Liturgieausschuss unserer Pfarrei mit der Frage beschäftigt: "Wie können wir uns auf die Zukunft hin liturgisch gesehen sinnvoll aufstellen?" Da die pensionierten Priester, die bisher Gottesdienste übernommen haben, alters- oder krankheitsbedingt ausfallen, wurden seit Herbst letzten Jahres vermehrt Wortgottesfeiern gehalten. Diese Praxis kann jedoch auf Dauer auch nicht tragen, weil sie stark von den Indexzahlen bzw. dem Personalschlüssel, den die Diözese vorgibt, abhängig ist.
Aus diesem Grund erschien uns eine ganz andere Lösung, die versucht, diesen personellen Engpässen Rechnung zu tragen, als ein guter Weg in die Zukunft.
Und die heißt: Modifizierung der Gottesdienstordnung in unserer Pfarrei. …
Der Pfarreirat war nach einer eingehenden Diskussion der gleichen Meinung und hat während seiner letzten Sitzung die vom Liturgieausschuss vorgeschlagene Lösung beschlossen.

Die Veränderungen lassen sich in drei Bereiche gliedern:

1. Sonntags- und Hauptgottesdienst:
Alle drei Wochenendgottesdienste werden als Eucharistie gefeiert und der Hauptgottesdienst wird auf die Vorabendmesse verlegt. Die Uhrzeit bleibt konstant, aber der Ort unterliegt einem Jahreswechsel – jede unserer vier Gemeinden hat ein Jahr lang eine Vorabendmesse als Hauptgottesdienst.
Der Ortswechsel findet immer am ersten Adventssonntag, dem Beginn des Kirchenjahres, statt.
So wie das in der Vergangenheit der Fall war, kann es bei besonderen Anlässen, auf Beschluss des Pfarreirates, auch weiterhin Ausnahmen von dieser Regelung geben.

Die Pfarreianalyse hat uns zu der Erkenntnis geführt, dass auf dem Gebiet unserer Pfarrei, im Vergleich zum Bistum- und Landesdurchschnitt, überproportional viele junge Familien leben. Damit wir das Angebot an Kinder- und Familiengottesdiensten ausbauen können, ist es notwendig, auch die Uhrzeiten der Sonntagsgottesdienste anzupassen.
Probeweise werden ab sofort bis zum 31.05.2021 die Gottesdienste zu folgenden Uhrzeiten stattfinden:
Vorabendmesse 18.30 Uhr und zwei Sonntagsgottesdienste um 9.30 Uhr und 11.00 Uhr.
In der vierten Gemeinde, in der keine Eucharistie gefeiert wird, kann es auf Wunsch des Gemeindeausschusses oder anderen kirchlichen Gruppen und Vereinen eine liturgische Feier geben. Diese "Mitmach-Kirche" ist von der Form her von der Wortgottesfeier losgelöst. Daher ist bei der "Mitmach-Kirche" keine Kommunion möglich.

2. Tag des Großen Gebets und Herz-Jesu-Ämter
Da alle Bemühungen den Tag des Großen Gebetes attraktiver zu gestalten, keinen Erfolg vorweisen konnten, geben wir dieses Vorhaben auf.
Stattdessen wird monatlich in der uns bekannten Form der Eucharistischen Anbetung für die Pfarrei Heilige Vierzehn Nothelfer gebetet.
Die Teilnehmer dieser Andacht haben in der Woche des Herz-Jesu-Freitags die Möglichkeit, in der gemeinsamen, als auch in der stillen Anbetung die Anliegen der Menschen unserer Pfarrei vor Gott zu tragen und um Gottes Segen zu bitten. Danach wird die gemeinsame Eucharistie gefeiert.

3. Das Erste Sterbeamt anlässlich einer Beerdigung
In der letzten Zeit stellten wir mit Bedauern fest, dass uns auch immer weniger Organisten zur Verfügung stehen. Mittlerweile gleicht die Suche nach Organisten einem Balanceakt. Da wir uns als Pfarrei keine Vollzeitstelle eines Kirchenmusikers leisten können, wurde beschlossen, dass zukünftig das erste Sterbeamt für unsere Verstorbenen in jeder Gemeinde während der letzten Werktagsmesse eines Monats gefeiert wird.
"Für die Verstorbenen des letzten Monats aus unserer Gemeinde" – so lautet die Intention dieses besonderen Gottesdienstes, zu dem alle Angehörigen ganz herzlich eingeladen sind.
Das zweite und das dritte Sterbeamt ist in der Zeit danach von den Angehörigen zu bestellen – falls es der Wunsch der Familie ist.

Liebe Gemeinde, unsere Zeit ist von Veränderungen geprägt. Immer wieder sind wir als Gesellschaft, Familie und Pfarrei gezwungen, uns neuen Herausforderungen zu stellen. Dies ist oft mit Fragen, Widerständen, oder gar Verärgerungen verbunden.
Ich hoffe und bitte Sie aber, diese Entscheidungen, die wir gemeinsam als Pfarreirat getroffen haben, zu unterstützen und mitzutragen, damit die Pfarrei Heilige Vierzehn Nothelfer auch in Zukunft ein Ort des Glaubens, des Lebens und des Gebetes sein kann.

Mit den Segenswüschen
Stanislaus Mach, Pfarrer

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